Grundlagen

Energie und Umwelt

Die Vergärung von Biomasse gewinnt national und international an Bedeutung. Die Bundesregierung hat das Ziel, die CO2-Emmission bis zum Jahr 2005 gegenüber 1990 um 25% zu reduzieren. Neben dieser nationalen Verpflichtung hat sich die Bundesrepublik Deutschland im Rahmen des Kyoto-Protokolls verpflichtet, die Treibhausgase um 21% bis zum Zeitraum 2008/2012 gegenüber 1990 zu reduzieren.

Die Biogastechnologie wird in diesem gesamten Bereich einen wichtigen Beitrag leisten. Der Bedarf an alternativen, erneuerbaren Energieträgern wächst. Die anaerobe Vergärung von Gülle und nachwachsenden Rohstoffen ist ein CO2-neutrales Verfahren. Es werden treibhauswirksame Emissionen reduziert bzw. unkontrollierte Methangasbildung verhindert. Bei der Verbrennung von Biogas wird exakt die gleiche Menge CO2 emittiert, die zuvor durch die Pflanzen beim Wachstum durch Photosynthese der Atmosphäre entzogen wurde.

Energieträger und Nutzung

Als Energieträger dienen alle organischen Substrate aus dem landwirtschaftlichen Bereich:

Rinder- und Schweinegülle, Hühnerkot, Silosickersaft, Energiepflanzen auch von Stilllegungsflächen, Maissilage, Zuckerrübenschnitzel, Roggen u.a.m.

und aus dem gewerblichen Bereich:

zum Beispiel: Marktabfälle, überlagerte Lebensmittel, Abfälle aus der Nahrungs- und Genussmittelherstellung, Küchen- und Kantinenabfälle

Fettabfälle, getrennt erfasste Bioabfälle (Biotonne) u.a.m.

Das bei der Vergärung produzierte Biogas kann auf verschiedenste Weise energetisch genutzt werden.

Die Stromerzeugung mittels Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist derzeit das verbreitetste Verwertungsverfahren und Stand der Technik. Im Blockheizkraftwerk (BHKW) wird das Biogas verbrannt und elektrischer Strom und Wärmeenergie erzeugt. Die elektrischen Wirkungsgrade der Biogasmodule haben bei namhaften Motorenherstellern bereits 40% erreicht. Durch ausgereifte und Praxiserprobte Verfahren der biologischen Biogasentschwefelung werden die Werte der TA Luft im Bezug auf die Abgasemissionen







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